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Freundilie - für Freunde und Familie„Ich komme pünktlich und ich gehe pünktlich!“ Ein Satz, der in der heutigen Arbeitswelt der Mediziner/innen eine Seltenheit ist.
Mit der Aktion Freundilie wollen wir Ärzte darin bestärken von ihrem Recht Gebrauch zu machen am Ende ihres Arbeitstages nach Hause zu gehen. Um die Freizeit zu genießen. Um Zeit mit Freunden und Familie (=Freundilie) zu verbringen. Um ausgeschlafen wieder zur Arbeit zu gehen. Um zufrieden mit dem Leben als Arzt/Ärztin zu sein.
Genauso wollen wir aber auch schon an den Universitäten ansetzen - Vereinbarkeit von Studium und Familie ist für uns unabdingbar. Deshalb haben wir eine Umfrage zur Familienfreundlichkeit gestartet, die ihr gerne noch bis Ende November ausfüllen dürft: https://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dEl6VmZEdVEtVjhHckVlcWhOLTVBakE6MQ
Zudem gibt es die freundilie-T-Shirts, und zwar für jede und jeden. Angucken, bestellen und darauf freuen, könnt ihr unter freundilie.spreadshirt.de Und dann hopp hopp anziehen und in der Welt herumtragen!
Wofür steht Freundilie sonst noch? Hier ein paar prägnante Aussagen:
Freundilie - mehr Leben, mehr Leistung!
Ich bin Arzt/Ärztin und meine Kinder duzen mich trotzdem!
Ich bin für meine Patienten da - 8 Stunden am Tag 100%!
Freundilie - für Klimawandel in der Medizin!
Ich will in Deutschland arbeiten. Aber nicht so!
Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage
“Das Thema der Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf spielt bereits während des Studiums eine große Rolle. Die Umfrage macht deutlich, dass sich fast alle Befragten persönlich mit dem Thema auseinander setzen, da sie mit der aktuellen Situation äußerst unzufrieden sind“, betont die Arbeitsgruppe freundilie der bvmd, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie einsetzt. So antworteten beispielsweise auf die explizite Frage „Sind Kinder ein Karrierehemmnis?“ 68,8% der Studierenden und 82,4% der Ärzte und Ärztinnen mit einem deutlichen „Ja“. In der Bewertung der Schwere des Konfliktes zwischen beruflicher Tätigkeit und Familienleben oder Freizeitgestaltung zeigt sich ein Unterschied zwischen Studierenden und bereits Berufstätigen. Während nur
Obwohl eine deutliche Mehrheit der Befragten davon überzeugt ist, dass familienfördernde Maßnahmen keine negativen betriebswirtschaftlichen Folgen mit sich brächten, würden nur 40% Forderungen hinsichtlich der Thematik in einem Vorstellungsgespräch anbringen., Nahezu alle Befragten waren sich sicher, dass dies eine Verschlechterung der Bewerbungschancen zur Folge hätte. Diese Realität erscheint aus Sicht der bvmd alarmierend und fordert nicht nur politische Initiative, sondern auch konkrete Verbesserungen in jeder einzelnen Klinik.
Mangelhafte Bewertung der Universitäten Auch an den Universitäten erscheint die Lage unbefriedigend: Über zwei Drittel der
„Familienfreundlichkeit in der Medizin“ ist auch das Thema der Podiumsdiskussion des diesjährigen bvmd-Bundeskongresses, der vom 30.11.-2.12.2012 unter dem Motto „Unendliche Weiten der Medizin“ in Kiel stattfinden wird. Nähere Informationen folgen.
Zuletzt geändert am 25.02.2012 um 22:58:19
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KontaktWenn ihr Fragen oder Anregungen habt, haben wir jede Menge offene Ohren und Augen für euch unter freundilie@bvmd.de |