|
Donnerstag, 23.11.2006 09:52:00
Bewerbungsschluss für über 280 Famulaturplätze weltweit
(Bonn) Spanien, Großbritannien, Südamerika und viele weitere Länder: Über 280 Famulaturplätze hat die Sparte Austausch der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) für das zweite Halbjahr 2007 zu vergeben. Eile ist jedoch geboten:
Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2006!
„Beim Austausch der bvmd geht es nicht nur um eine ‚Dienstleistung‘, sondern um den Erfahrungsaustausch unter Studenten“, erläutert Maren Sell, neben Sarah Ramella eine der Bundeskoordinatorinnen für den Famulantenaustausch. „Für jeden Studenten aus Deutschland, der über eine unserer internationalen Partnerorganisationen für vier Wochen nicht nur das Gesundheitssystem sondern auch Land und Leute kennen lernt, nehmen wir einen Studenten aus dem Ausland auf, damit auch er diese Erfahrungen in Deutschland machen kann.“ Für die Teilnahme am Programm zahlen deutsche Studierende eine Vermittlungsgebühr von 100 Euro an die bvmd. Dafür werden in den Gastländern im Regelfall nicht nur ein Famulaturplatz, sondern auch Unterkunft und Verpflegung gestellt. Wer nach der Rückkehr einen Bericht über seine Erfahrungen verfasst und bei der bvmd einreicht, erhält außerdem die Hälfte der Vermittlungsgebühr zurück erstattet.
„Den Wunsch in einem afrikanischen Land eine Famulatur zu machen, hatte ich schon seit Beginn des Medizinstudiums und er verstärkte sich mit dem Eintritt in die klinische Ausbildung. Ich wollte ein Gesundheitssystem und einen Krankenhausalltag kennen lernen, welche sich von denen der westlichen Welt unterscheiden“, beschreibt Anja Drescher aus Berlin ihre Motivation für die Famulatur in Benin-Stadt im Frühjahr 2006. „Das Austauschprogramm der bvmd bietet uns dabei optimale Bedingungen zur Realisierung dieser Wünsche. Die 30 Tage in Nigeria brachten mir viele wunderbare Erfahrungen, sowohl aus medizinischer als auch aus menschlicher Sicht. Ich erinnere mich an eine Zeit mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen und vielen lieben Studenten und Dozenten, die mich sehr freundlich aufnahmen und von denen ich vieles lernen konnte. Ich bin dankbar, für die Möglichkeit, einen Einblick in das Gesundheitssystem eines Dritte-Welt-Landes erhalten zu haben.“
Von: PR
|