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First Aid For All - Wir starten durch!

Wie muss ich handeln, wenn jemand bewusstlos wird oder einen plötzlichen Atemstillstand hat? Was tue ich bei einem Herzstillstand? Studien haben ergeben, dass erschreckend wenig Deutsche über ausreichend Erste-Hilfe-Kenntnisse verfügen, um im Ernstfall kompetent und selbstsicher als Ersthelfer zu agieren. Daher wollen wir ein Projekt starten, um dem entgegenzuwirken.

In unserer AG-Zeit definierten wir, nachdem wir uns mit der Bedeutung von Ersthelfermaßnahmen sowie einer Studie vom DRK und ADAC beschäftigt hatten, in einer sehr aktiven und motivierten Gruppe unsere Vision, Mission und konkrete Ziele. Unsere AG-Zeit wurde zudem bereichert durch den Besuch von einem Vertreter des Deutschen Jugendrotkreuz (JRK), der uns über seine Erfahrungen von Erste-Hilfe-Kursen in Schulen berichtete, die oftmals auf ehrenamtlicher Basis in Ausbildungsstätten angeboten werden.

Zu guter Letzt warfen wir noch einen Blick in die weite Welt, denn auch in anderen Ländern sind Medizinstudenten bereits aktiv geworden und setzen sich für die Verbesserung der Erst-Hilfe-Kenntnisse der Bevölkerung ein, indem sie Kurse an öffentlichen Plätzen, in Firmen und Ausbildungsstätten anbieten. Weiterhin wurde auf der IFMSA-GA im März 2013 ein Positionspapier verabschiedet.

Nach produktiven vier Stunden intensiven Arbeitens hatten wir als Outcome u.a. viele gute Projektideen vermerkt sowie viele motivierte LPOs, die in ihrer Stadt durchstarten wollen.

„Erste Hilfe“ ist ein wichtiges Public-Health-Thema, denn es betrifft die gesamte Öffentlichkeit. Jeder ist potentieller Ersthelfer – jeden Tag, an jedem Ort.

Willst du auch aktiv werden? Dann schreib uns eine Mail (NPO@spam.bvmd·de) oder tretet unserer Facebook-Gruppe „First Aid For All Germany“ bei. Wir freuen uns auf dich und dein Engagement!

Produktives Arbeitswochenende zu "Open Access"

Am 13. und 14. April traf sich die AG Public Health zu einem Arbeitswochenende in Hannover. Anknüpfend an einen Workshop auf dem Bundeskongress in Kiel drehte es sich in diesen zwei Tagen inhaltlich um das Thema Open Access, dem uneingeschränkten Zugang zu Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Publikationen weltweit.

Zentraler Programmpunkt des Wochenendes war das Entwerfen eines Positionspapiers, welches auf der Medizinstudierendenversammlung in Leipzig im Plenum weiter diskutiert werden kann. Des Weiteren beschäftigten sich die Teilnehmer mit Möglichkeiten Politik, Forschungsakteure und Studierendenschaft für das Thema zu sensibilisieren.

 

Zum Weiterinformieren:

Die deutsche Informationsplattform zu Open Access

"Open Access Explained!" super Erklärungsvideo von phd-comics

 

Ihr habt auch Interesse in Zukunft an diesem spannenden Thema mitzuarbeiten? Schreibt uns!

 

Ein erfolgreiches Twinning-AG-Wochenende geht zu Ende!

Am Wochenende vom 22.-24.2.2013 fanden sich Medizinstudenten aus ganz Deutschland in Giessen zusammen, um sich mit dem Thema "Gehörlosigkeit in der medizinischen Ausbildung und im Alltag" zu beschäftigen. Neben der Auswertung unserer Umfrage (http://bvmd.de/arbeit/SCOME/umfrage_gehoerlosigkeit_an_uni/) und einem Chat mit einer gehörlosen Medizinstudentin aus Hamburg, trugen wir Informationen von verschiedenen Aktionen zusammen, wie zum Beispiel dem IFMSA-Projekt "Breaking the Silence" (http://www.bts.helmsic.gr/) und der iSignIT der MHH Hannover (http://isignit.weebly.com/ ). Als Resultat des Wochenendes enstand ein Positionspapier, welches im Mai auf der MV in Leipzig zur Abstimmung gestellt werden wird und selbstverstäbdlich demnächst über die Emailverteiler diskutiert werden wird.

Zusammen hatten wir ein sehr produktives SCOME & Public Health Wochenende und alle konnten mit vielen interessanten Informationen in ihre Uni zurückkehren.


Svea, Johannes und Martin


Zum Weiterlesen:


Ein gehörloser Arzt praktiziert seit vielen Jahren in Husum: www.youtube.com/watch


Viele spannende Infos rund ums Thema "Gehörlosigkeit": http://www.gehoerlosen-bund.de/dgb/


Wie hört sich das Hören mit Cochlea Implantaten an? Hier geht es zu interessanten Hörbeispielen: https://www.youtube.com/watch?v=SpKKYBkJ9Hw

Ohne Worte - Workshop über Gehörlosigkeit beim BuKo 2012

„Ohne Worte“ - Wie kommunizieren eigentlich Gehörlose beim Arztbesuch?

„Ich mag das Wort „Hörschädigung“ nicht - Ich habe doch keinen Schaden.“, sagte Cornelia von Pappenheim, Mitarbeiterin des Deuschen Gehörlosenbundes, die uns auf dem BuKo am vergangenen Wochenende in Kiel die Möglichkeit gab, in einem interaktiven Workshop einen Einblick in das Leben von Gehörlosen zu bekommen. Und in keiner Sekunde kamen Zweifel auf an der Richtigkeit dieses Satzes...

In dem Workshop beschäftigten wir uns vor allem mit den Problemstellungen beim Arztbesuch, mit denen sich Gehörlose oft konfrontiert sehen. Wie kann ein Patient dem Arzt seine Beschwerden klar machen? Und worauf sollten Ärzte und Pflegepersonal im Krankenhaus sowie in der Praxis achten? Fragen, Fragen, Fragen, die an den wenigsten Unis in der Lehre behandelt werden.

Weiterhin hatten wir die Möglichkeit, uns selber im Lippenlesen auszuprobieren sowie einiges über die Gebärdensprache, Cochlea-Implantate, internationale Kommunikationsmöglichkeiten und viele andere Aspekte zu erfahren, sodass der Vormittag vor lauter Input viel zu schnell verging und wohl uns allen noch lange im Kopf bleiben wird.

Hast du Interesse, mehr über dieses Thema zu erfahren? Hier ist eine Liste mit spannenden Links zum Thema:


Das neue Jahr beginnt! - 2012/2013

Auf den Sommer MVen werden bekanntlich die Nachfolger für den erweiterten Vorstandes gewählt!

 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zur Wahl von Sophia Melhem (Dresden), Svea Sela (Gießen) und Christopher Schürmann (Hannover), die von Oktober an nun die Arbeitsgruppe Public Health und Entwicklungszusammenarbeit koordinieren werden.

Am Wochenende trafen sich nun alle im schönen Heidelberg für eine Übergabe und Planwoche.

 

Und damit ihr sie gleich ein wenig besser kennen lernen dürft, stellen sie sich hier kurz vor:

 

Svea Sela:

Hi,

ich heiße Svea und studiere im 5. Semester Medizin in Gießen. Ich habe in den letzten Jahren in verschiedenen Entwicklungsprojekten mitgearbeitet und so einige spannende Einblicke in andere Länder bekommen (u. a. Nepal und Guatemala). Daher liegt mir dieser Bereich unserer AG sehr am Herzen. Aber auch hier in Deutschland gibt es ja viele spannende Projekte im Bereich Public Health (Teddyklinik & Co.), in die ich mich gerne einbringe und gerne auch noch weiter vernetze...

Ich freue mich auf ein spannendes Jahr mit euch!

 

Christopher Schürmann:

Ich heiße Christopher Schürmann und studiere aktuell im vierten Semester an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Vor meinem Studium habe ich neun Monate in einer NGO in Tansania mitgearbeitet und so Einblicke in die Entwicklungszusammenarbeit bekommen. Mein Interesse war geweckt.

Durch weitere Erfahrungen und Wissensaneignung intensivierte und differenzierte sich mein Bild zu diesem Thema. Ich bin gespannt, was mein kommendes Amtsjahr an zusätzlichem Input mit sich bringt und hoffe viel einbringen zu können.Außerdem freue ich mich auf die Herausforderung die vielen Facetten der AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit zu koordinieren und zu vernetzen.

Mit Sicherheit wird es gemeinsam eine tolle und produktive Zeit.

 

Sophia Melhem:

Hallo ihr Lieben,

ich bin Sophia und studiere im 6. Semester im wunderschönen Dresden.

In der Vergangenheit habe ich in diversen Freiwilligendiensten mitgearbeitet, bin dadurch zur Entwicklungszusammenarbeit gekommen und durch einen glücklichen Zufall zur bvmd. Neben dem Austausch arbeite ich seit fast einem Jahr mit viel Spaß und Freude mit der AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit zusammen.

Deswegen freue ich mich umso mehr in der nächsten Amtszeit die Koordination dieser zu übernehmen.

Ich bin gespannt auf meine Aufgaben, freue mich über die Herausforderung und hoffe, dass wir im nächsten Jahr uns besonders mit der Thematik der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen werden.

Wir sind für Anregungen und neue Ideen immer dankbar und hoffen auf eure Mitarbeit.

 

bvmd beim IPPNW Studi-Treffen

Beim jährlich stattfinden Studitreffen der IPPNW kamen auch dieses Jahr über 100 Studenten von über 20 verschiedenen Fakultäten zusammen. Bereits am Freitag starteten wir mit einem spannenden Programm in das Wochenende: Es wurde der Film "Yellow Cake" zum Thema Uranabbau gezeigt, in dem die Problematik der Arbeitsbedingungen in den Uran abbauenden Ländern (u. a. Namibia, Australien, Kanada) beleuchtet wurde. (Mehr Infos zur Thematik unter www.uranrisiko.de)


Am Samstagmorgen ging es dann nach einer kurzen Vorstellung der IPPNW-Projekte (u. a. ICAN – International Campaign to Abolish Nuclear Weapons, Medical Peace Workshop) in die erste Workshop-Runde: Die Entscheidung zwischen "Marketing based medicine – Interessenkonflikte in der Medizin", "Medizinjournalismus", "Endlagerung von Atommüll", "Abschiebung von Roma in den Kosovo" und "Impfen – Segen für die Menschen oder Irrweg der Menschlichkeit?" fiel nicht leicht. Im Workshop zum Thema Impfen gab es eine kontroverse Diskussion über die Nutzen-Risiko-Abwägung bei Impfungen sowie die Verawntwortung jedes Einzelnen als Teil der Gesellschaft.


Beim Hauptvortrag "Medizinethik im Medical Valley – von Nürnberg bis Istanbul" von Prof. Dr. Med. Andreas Frewer ging es unter anderem um das "Erlanger Baby" und die Nürnberger Ärzteprozesse sowie die Medizinethik in der Folgezeit; eine gute Einstimmung auf den den Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse, welcher für Sonntag geplant war.


Nach der Mittagspause gaben uns die diesjährigen Teilnehmer von "Famulieren & Engagieren" einen bildhaften Einblick in ihre Erlebnisse im Kosovo, in Nepal und in Indien.

Dieses Programm bietet Medizinstudierenden die Möglichkeit, für vier Wochen in einem Krankenhaus im Ausland zu famulieren und anschließend in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten. (Mehr Infos unter studis.IPPNW.de/famulieren-engagieren.html)


Weiter ging es mit Workshops zu den Themen PID, der rechtliche Situation bei der Migration zwischen Afrika und Europa, Jungfräulichkeit und Genitalverstümmelung sowie Medizin in Gefängnissen in Entwicklungsländern. Hierbei gab uns eine Vertreterin von humedica einen Einblick in die Lebensbedingungen der Inhaftierten in Ländern wie Malawi, Madagaskar und Kenia, in denen Humedica-Teams in ausgewählten Gefängnissen medizinsiche Behandlung anbieten und Medikamente verteilen.


Bei der anstehenden Wahl zum bzw. zur StudierendensprecherIN konnte sich Judith Achenbach aus Leipzig durchsetzen.

Leider musste die für den Nachmittag geplante Aktion "Atombomben entschärfen", eine sehr interaktive Postkartenaktion, aufgrund des Wetters ausfallen.

Kurz und gut: Neben Workshops zu spannenden Themen wurde uns ein interessantes Rahmenprogramm geboten, was wir gut zum "Networken" nutzten. Nochmal ein herzliches Dank an die Erlanger für das gelungene Wochenende... apropos, nächstes Jahr findet das IPPNW-Studierendentreffen in Leipzig statt! Mehr Infos über die IPPNW, die einzelnen Projekte und Themengebiete findet ihr auf den entsprechenden Internetseiten. Ihr könnt natürlich auch gerne jederzeit eure Fragen oder Anregung per Mail (an NPO@spam.bvmd·de, norp@bvmd.de oder kontakt@spam.IPPNW·de) oder auch persönlich beim nächsten Treffen loswerden... ;).

SCOPH auf Facebook

Schon gesehen?

 

Die AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit findet ihr jetzt auch auf Facebook!

 

Updates, News, interessante Konferenzen - alles rund um öffentliche und globale Gesundheitsthemen!

World Health Summit 2012: Research for Health and Sustainable Development

Call for Abstracts - World Health Summit (21. -24.10.2012, Berlin)

Vom 21. – 24.10.2012 findet dieses Jahr wieder der World Health Summit statt. Dieses Mal unter dem Motto: "Research for Health and Sustainable Development"

Zur selben Zeit wird auch die bvmd wieder ein studentischen Rahmenprogramm hierzu veranstalten.

Nähere Infos hierzu demnächst!

 

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Voll Vorfreude ermöglicht die M8 Alliance of Academic Health Centres and Medical Universities im Rahmen der „New Voices in Global Health“ eine aktive Teilnahme am vierten World Health Summit. Noch können Abstracts für eine Präsentation eingereicht werden - die besten werden direkt während des Summits präsentiert.

 

Die Aktion stellt eine der seltenen Möglichkeiten dar, Spitzenforscher, Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinschaft, politische Entscheidungsträger, hochkarätige Vertreter des Gesundheitswesens, Führungskräfte aus Industrie und Technologie, Repräsentanten von NGO’s und Stiftungen, sowie Studenten und zukünftige Führungskräfte direkt anzusprechen. Die besten Abstracts werden auf dem World Health Summit 2012 von den Teilnehmern präsentiert und in einem Booklet sowie auf der Website von „The Lancet“ veröffentlicht.

 

Details und Anmeldung: www.worldhealthsummit.org/program/call-for-abstracts/

bvmd bei den UN Klimaverhandlungen in Bonn

bvmd trifft stellvertretende dt. Delegationsleitung Frau Wagner

Auch dieses Jahr sind wieder Aktive der Climate Health Initiative der bvmd bei den Zwischenverhandlungen des UN-Klimarats in Bonn vom 14.-25.Mai 2012 dabei.

 

Was die UN Delegierten dort besprechen, ob es dort überhaupt um Gesundheit geht, was andere Jugendgruppen in Sachen Klimawandel tun oder wie man als Medizinstudent dort seine Zeit verbringt, darüber könnt ihr in kurzen Berichten auf bvmd.de/arbeit/SCOPH/chi/aktuelles_veranstaltungen/

mehr erfahren.

AKTUELL: Workshop "Global Health Education"

suze / photocase.de

NEWS: Application details for the Global Health Education Workshop

 

In order to apply please send a mail to prewhs@spam.bvmd·de with

1. A short letter of motivation (LoM) explaining in 2-3 sentences (maximum 1/2 page) about your contact/interest in the global health field and why you want to attend the workshop

2. A short (max. 1 page long) Cirriculum Vitae (CV)


Registration fees for the Workshop:

Registration fees will be 45 Euro and includes the following:

- Accomodation Friday & Satuday Night

- Dinner Friday

- Breakfast, lunch, dinner saturday

- Breakfast Sunday

- Breakfast and Lunch Thursday

 

During the actual Summit (Sunday to Wednesday) you will have to cover accomodation and meals yourself. Depending on your summit ticket food will be provided at the Summit to certain extend. We can arrange accommodation for you at the same hostel after Saturday night or provide with more options for accomodations. (By the way: couch surfing works quite well in berlin ;))

 

Application deadline extended untill:    3rd of October 2011

 

For further questions feel free to contact us:  prewhs@spam.bvmd·de

 

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Hier findet ihr Informationen zu unserem internationalen Workshop herum um den World Health Summit in Berlin:

 

"Week of Global Health Education: From Concept to Implementation -

A Student-centred Approach around the World Health Summit 2011 in Berlin"

 

From October 21st-27th 2011 SCOPH Germany & Friends will offer an international workshop to accompany the World Health Summit in Berlin.

The main focus will be students' involvment in global health training and education . The workshop will be both theoretical and practical. Through short interactive lectures, trainings andsmall exercises you will learn to use the theoretical knowledge in practice. During the World Health Summit we will have daily breefings and debreefings and prepare, discuss and reflect on the day. We want to encourage students to attend the World Health Summit when applying for this workshop. There will though also be few places for students not attending the summit. In the following days more information and application details will be available here soon.

Details about the WHS itself can be found here.

 

 

For further questions concerning the workshop feel free to contact us: preWHS@bvmd.de

 

 

Die AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit

SCOPH steht für “Standing Committee on Public Health” und ist die ständige AG für Public Health und Entwicklungszusammenarbeit.

 

 

  • Pressemitteilung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in  Deutschland anlässlich des ersten Jahrestages des Erdbebens in Haiti

    [pdf]

  • "Lehre ohne Grenzen"

Seit März 2010 steht die bvmd mit Studierenden der staatlichen medizinischen Fakultät in Haiti in Kontakt, welche durch das Erdbeben vom

12. Januar diesen Jahres nahezu vollständig zerstört wurde. Die medizinische Ausbildung findet seit dem in nur sehr eingeschränktem Maße statt, da es an nahzu allem mangelt, zu allererst an Räumlichkeiten, Laboren und Praktikumseinrichtungen aber auch an Büchern und Untersuchungsmaterialien für die klinische Ausbildung.

 

Mit unserem Projekt "Lehre ohne Grenzen" möchten wir im partnerschaftlichen Dialog unsere Kommilitonen in Port-au-Prince bei der Wiederaufnahme einer auf Grundsätzliches konzentrierten medizinischen Ausbildung unterstützen.

Gemeinsam haben wir die größten Bedürfnisse identifiziert und versuchen nun den Problemen der Haitianer durch unsere Stimme Gewicht zu verleihen.

 

Die Haiti Arbeitsgruppe der bvmd kooperiert seit dem August Treffen der IFMSA (International Federation of Medical Students' Association) mit den Verbänden der kanadischen Medizinstudierenden IFMSA-Québec und CFMS. Neben der Beschaffung französischer Fachliteratur sind die kanadischen Studierenden im Gespräch mit Ihren Fakultäten, welche an einer Novelle der Curricula und Zugängen zu Internet Ressourcen arbeiten.

 

Derzeit bemüht sich die bvmd um Partner für den Transport von eingeworbenen Materialspenden nach Port-au-Prince. Dabei handelt es sich v.a. um grundlegende Instrumente für das Erlernen von Untersuchungstechniken etc.

 

Im Dezember konstituierte sich an der staatlichen medizinischen Fakultät in Haiti ein erstes Komitee zur Vertretung der Medizinstudierenden Haitis. Junge Haitianer stehen im Kontakt mit IFMSA und bvmd mit dem Ziel der Gründung einer eigenen Studierendenorganisation zur Vertretung der Interessen und Stärkung des Gesellschaftlichen Engagements der Medizinstudierenden Haitis. 

weitere Ansätze: 

 

- Prüfung des Einsatzes von eLearningangeboten als Ersatz für die zerstörten Praktikumssäle etc. 

- Kooperation mit dem online-Lehrbuch "Sharing in Health"

- Netzwerken mit anderen Organisationen mit Schwerpunkt med. Ausbildung in Haiti

 

Für weitere Fragen einfach an NPO@spam.bvmd·de mailen.

 

 

  • Internationale Public Health Projekte

    Die Sparte Public Health bietet eine Vielfalt von verschiedenen Entwicklungszusammenarbeitprojekten im Ausland an. In diesen Projekten haben Studierende die Möglichkeit Entwicklungszusammenarbeit und eine andere Kultur hautnah kennenzulernen. Die Projekte, die wir anbieten sind entweder Projekte der bvmd, oder Projekte des österreichischen Medizinstudierenden-Verbandes AMSA. Bei den Projekten ist nach dem Namen entweder bvmd oder AMSA nachgestellt. Dadurch wisst ihr, wer welches Projekt betreut und welche Bewerbungsbedingungen gelten.

  • Public Health in Deutschland: nationale Projekte

    Auch auf nationaler bzw. lokaler Ebene gibt es Public Health Projekte. Zu diesen zählen unter anderem das Teddybär-Krankenhaus oder auch das neu-etablierte Adipositas-Präventions Keep in Balance.

  • GandHI (Globalisation and Health Initiative)

    Das Projekt GandHI existiert seit 2006 und hat sich zur Aufgabe gemacht das Thema Globale Gesundheit in Deutschland und insbesondere im deutschen Medizinstudium zu fördern. Dies wollen wir insbesondere durch die Methode der sog. peer education erreichen: indem Medizinstudenten vermehrt in Global Health Themen ausgebildet werden und darüber hinaus auch methodisch befähigt werden das neu Gelernte an andere Studierende weiter zu geben. Doch auch Aktionen und Kampagnen sollen nicht zu kurz kommen, mit denen wir oft zu wenig beachtete Themen mit globalem Kontext in die Öffentlichkeit rücken wollen. In Zeiten in denen Medizinstudenten, ob in Deutschland oder beim Praktikum im Ausland, immer mehr mit den globalen Zusammenhängen konfrontiert werden, halten wir es für wichtig diese auch als solche zu erkennen und zu verstehen. Als Beispiel sei hier der Zugang zu Medikamenten in den Ländern des Südens genannt, der all zu oft durch das Profitinteresse der Pharmaunternehmen des Nordens eingeschränkt wird. mehr...

 

 

Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu Public Health und für einzelne Projekte ist der  National Public Health Officer (NPO).

Ihn oder Sie könnt ihr jederzeit per Mail unter NPO@spam.bvmd·de erreichen.

Die einzelnen Projekte haben außerdem eigene Ansprechpartner. Sie können ebenfalls kontaktiert werden.

 

 

Des weiteren gibt es noch für alle Public-Health-Interessierten den folgenden Verteiler: public.health@spam.bvmd·de . (Um auf den Verteiler zu gelangen, reicht eine leere Mail an public.health-subscribe@bvmd.de)

Bei Fragen zu Public-Health-Themen (v.a. bezüglich Entwicklungszusammenarbeit) bitte keine Email an diesen Verteiler schicken, sondern die Fragen an NPO@spam.bvmd·de schreiben!

 
Zuletzt geändert am 08.05.2013 um 15:24:06

Kooperation

Die Sparte bvmd-Austausch arbeitet mit der Deutschen Ärzte Finanz zusammen.