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Es gibt noch viel mehr Projekte - vielleicht ist ja eines für deine Fakultät dabei?
„Nicht-Regierungs-Organisationen“ (NGOs) wie „Ärzte ohne Grenzen“ benötigen Geld, um effektiv arbeiten zu können. Sie wissen aus ihren vergangenen Einsätzen und der Arbeit vor Ort am besten, wo das Geld am meisten benötigt wird. Leider fehlen oft die nötigen finanziellen Mittel - besonders für die sog. "vergessenen Konflikte".
Deshalb haben sich Medizinstudenten in der Vergangenheit schon vier Mal entschlossen in einer gemeinsamen Aktion mehrerer Fakultäten Aufklärung mit dem Sammeln von Spenden zu verbinden - wobei mehr als 27.000 Euro an Hilfsgeldern zusammen kamen, die komplett an die Ärzte ohne Grenzen weitergeleitet wurden.
Illegal in Deutschland und krank? Bei Behandlung Abschiebung garantiert!
Das Problem, dass viele Menschen ohne Papiere den notwendigen Gang zum Arzt (manchmal sogar bei Lebensgefahr!) scheuen, ist hier in Deutschland keine "exotische Seltenheit". Schätzungweise leben mehr als 1.000.000 Menschen illegal in diesem Land - und bei Krankheit droht durch den Gang zum Arzt die Abschiebung - oft in Länder, wo diese Menschen politisch verfolgt werden.
Die deutschlandweit existierende Organisation "Medi-Netz" hat sich diesem Problem gewidmet. In den meisten Großstädten gibt es mittlerweile Ärzte, die unter dem halblegalen Deckmantel dieser Organisation auf eigene Kosten Menschen ohne Papiere behandeln - ohne diese an den Staat zu "verraten". In anderen Ländern gibt es schon gute politische Lösungen für diese Problematik - in Deutschland leider noch nicht. Zuletzt geändert am 18.10.2009 um 20:44:22
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