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Gemeinsam für ein besseres Praktisches Jahr


Zahlreiche Universitätskliniken und Akademische Lehrkrankenhäuser sind den Aufrufen gefolgt und haben die Ausbildungsbedingungen für die Studierenden im Praktischen Jahr verbessert. Dennoch leiden weiterhin viele Betroffene unter Repressalien, welche durch beliebig interpretationsfähige Regelungen in der Ärztlichen Approbationsordnung möglich gemacht werden.

Unter dem Deckmantel der universitären Profilbildung und einer Ausbildungsverantwortung missbrauchen Unikliniken PJ-Studierende zum Teil schamlos für eigene Zwecke. In Zusammenwirken mit Landesprüfungsämtern werden Auslandstertiale und freie Wunsch-Plätze an anderen Kliniken verwehrt, um selbst von der Arbeitskraft zu profitieren. Nach wiederholten Versuchen mit den zuständigen Vertretern eine tragbare Lösung zu finden sind die Studierenden nicht mehr bereit diese Situation weiter hin zu nehmen.

Für Studierende im praktischen Jahr muss eine selbstbestimmte bundesweite Mobilität gewährleistet werden, indem PJ-Tertiale an allen Kliniken anerkannt werden, welche die Voraussetzung nach § 4 der Approbationsordnung erfüllen.

Um auf die Missstände aufmerksam zu machen organisieren die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) und der Marburger Bund (MB) eine gemeinsame bundesweite Kampagne für faire Ausbildungsbedingungen und mehr Mobilität im PJ.

Ausbeutung bis auf die Knochen . . .

Krankenakten sortieren, Arztbriefe verfassen und Anordnungen schreiben - das Praktische Jahr ist nur in der Theorie praktisch.

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Ein Jahr Blutabnehmen statt praktische Vorbereitung auf den Arztberuf - es regiert die Leere statt der Lehre im Praktischen Jahr.

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Vorbereitung auf den Arztberuf ohne Lehre - die Studierenden verdursten im Praktischen Jahr.

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Studierende brauchen keine Erholung bei Krankheit? -  es fehlen  Krankentage im Praktischen Jahr.

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Studierende dürfen nicht fragen, weil sie schon alles wissen? - Wissen erweitern ist verboten im Praktischen Jahr.

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Zuletzt geändert am 07.06.2009 um 10:34:28

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